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Karsten Hölck - Fotostammtisch FFM

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Karsten Hölck

Mitglieder
 

Karsten Hölck
Friedberg

Genre:

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Bildbearbeitung:

Jahrgang 1971 wohnhaft Friedberg in Hessen, beschäftigt sich seit seinem 15. Lebensjahr mit der Fotografie. Anfang der 1990’er Jahre fotografierte er bereits u. a. als freier Fotojournalist für die Frankfurter Lokalpresse. Anfang 2008 gründete Karsten Hölck den Fotostammtisch Frankfurt am Main (FotostammtischFFM), der mit über 400 aktiven Mitgliedern (Stand Mai 2012) zu den größten Foto-Amateurgruppen im Rhein–Main-Gebiet zählt. Karsten Hölck ist hauptberuflich selbstständig und leitet zusammen mit seiner Geschäftspartnerin eine Online-Werbeagentur sowie eine PR-Agentur  in Filderstadt bei Stuttgart.

Welche(s) Genre(s) liegt dir am meisten?

Hmmm, jetzt muss ich mich festlegen. Nennen wir es „Lieblingsthemen“. Da währen People, Street, Architektur. Das kann sich aber schon in 6 Monaten wieder ändern.  


Wieso gerade dieses? Was fasziniert dich daran?

Ich interessiere mich einfach für Menschen. Ob nun im Studio, on Location oder auf der Straße. Und als Frankfurter muss man z.B. Hochhäuser lieben. Daher der Blick für architektonisches. Ich bewundere, was wir Menschen bautechnisch schaffen. Das ist dann auch mal ein Foto wert.


Wie lange fotografierst du schon?

Seit rund 25 Jahren, mit kleineren Unterbrechungen.


Lässt du dich von „alten Meistern“ inspirieren, oder versuchst du neue Wege zu entdecken und zu beschreiten?

Ja klar! Und nicht nur von alten Meistern. Ich interessiere mich auch ganz allgemein für Kunst. Zudem lass ich mich auch mal durch eine z. B. Werbeanzeige oder Bildbände (die sammele ich) inspirieren.  Ausgefeilte Lichtführungen sind einfach spannend.  


Wie bildest du sich auf diesem Gebiet weiter?

Naja, da wäre in erster Linie mal der FotostammtischFFM mit seinen Mitgliedern und den monatlichen Live Treffen. Der FotostammtischFFM ermöglicht einen enormen Wissenstransfer aus ganz unterschiedlichen Richtungen. Also Technik, Ideen und Umsetzung. Ob nun mit der Kamera oder für das Nachbearbeiten am Computer.
Natürlich lese ich auch sehr viel Fachpresse dazu und schätze gute Foto Blogs.  


Was ist dein Ziel hinsichtlich der Fotografie?

So richtig festlegen möchte ich mich da nicht aber generell möchte ich immer besser werden und weiterhin die Fotografie als Ventil für meine Kreativität nutzen.   


Sollte man sich auf ein bestimmtes Genre festlegen und wenn ja, wieso?

Das muss jeder selber wissen. Ich finde, das die Fotografie zu vielschichtig ist, um sich von heute auf morgen nur noch einem Thema zu widmen. Aber einen Schwerpunkt kann und darf man sich natürlich schon setzten. Das fällt dann auch leichter, sich dazu weiter zu bilden.


Was ist das besondere an deinen Fotos?

Ich denke sie spiegeln meinen Blickwinkel auf meine Umgebung wider und geben einen kleinen Einblick in mein Inneres.


Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Meine Schwester hat von meinem Opa eine SLR zu Weihnachten bekommen. 1 Jahr später hatte sie keine Lust mehr zu fotografieren und mir die Kamera geschenkt. Mein Vater hat auch gerne fotografiert und mir damals die Grundkenntnisse erklärt.  So fing alles an.


Beschreibe kurz deine fotografische Entwicklung:

Ach das ging ganz locker mit wilder Knipserei los und mein Taschengeld ging für Filme kaufen und Fotos entwickeln drauf. Später kamen offizielle Presse Fotos für Punk Bands und Underground Scene hinzu. Das eine oder andere mal habe ich es auch in die Zeitung geschafft. Aber dann hatte es mich wirklich gepackt. Später kam die erste Digitale Kamera dazu. Mich faszinierten sofort die Möglichkeiten, die sich jetzt zusätzlich ergaben.
2008 gründete ich dann den FotostammtischFFM um mehr dazu zu lernen. Das bereitet mir bis zum heutigen Tag große Freude.


Was hat den größten Einfluss auf deine Entwicklung gehabt?

Die tollen Dias von meinem Vater, der dienstlich viel im Ausland war. Ich schaue mir die heute noch gerne an.


Bist du der Meinung die Fotografie kann Dinge in der Welt verändern?

Definitiv! Wir können viel schreiben und berichten. Aber ein Bild kann von Entsetzten bis große Freude alles transportieren. Mit nur einen Bild. Kultur- und Sprachübergreifend.
Ein Bild kann sehr simpel sein aber die richtige Tonalität weltweit treffen.   


Wie beurteilst du die rasante Entwicklung in der Fotografie?

Da sollten alle mal in sich kehren und die Bälle flach hallten. Das ist eine Industrie die Geld verdienen will, was auch völlig ok ist. Jedoch sind das alles nur Werkzeuge ob nun Kameras oder Software. Das wichtigste Werkzeug ist das eigene Auge und ein Bild entstehet im Kopf.
Meine erste SLR funktioniert heute noch tadellos und macht ihren Job, wenn ich sie mal wieder „raus krame“.  Wenn ich das Handwerkszeug und die Grundlagen beherrsche, brauche ich viele „Extras“ die heute in Ausrüstungen reingepackt werden nicht.  


Bitte beschreibe deine Einstellung zur Bildbearbeitung und wie sie von dir eingesetzt wird?

Sehr kontrovers! Toll was da so manche zaubern. Man muss wissen, das Bilder schon immer manipuliert wurden um sie zu optimieren. Früher mit dem Pinsel und Tusche, heute mit der Software. Ich unterscheide in Bilder mit denen etwas verkauft werden soll und in Bilder die dokumentieren. Wenn ich etwas verkaufen möchte, brauche ich Bilder die „schön“ sind. Menschen wollen sich einfach von Schönheit und Perfektion verführen lassen. Selbst in der Steinzeit gab es schon z. B. Schmuck. Es liegt in unserer Natur, Staus und Ansehen über Schönheit zu definieren. Aber die Fotografie kann eben auch dokumentieren und das wollen Menschen auch sehen. Um die Frage zu beantworten, ich nutze natürlich auch die Bildbearbeitung. Mal mehr, mal weniger, mal überhaupt nicht.


Mit welcher Kamera fotografierst am liebsten und warum?

Mit meiner Nikon DSLR mit der 50mm Festbrennweite. Da muss ich viel denken und mich vor allem viel Bewegen. Das lässt aber auch viel Spielraum für Kreativität.


Last but not least: Auf welchen Gegenstand, der nichts mit Fotografie zu tun hat, könntest du am wenigsten verzichten?

Das ist (leider) mein Smartphone. Aber das kann auch Fotos machen und sogar Filme drehen. Stelle dir vor du gehst aus dem Haus und eine Ufo landet vor deinen Füßen. Dann keine Kamera dabei! Mit meinem Smartphone bin ich für alle Eventualitäten gerüstet.    


 
 
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