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Vera Duerkop - Fotostammtisch FFM

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Vera Duerkop

Mitglieder
 

Vera Duerkop
Mainz
vera.duerkop (at) gmx.net
http://vduerkop.de

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Genre:
Architektur,
Stadt-, Land-, Fluss(land)-schaften,
Baustellen, Industriegebiete,
jeweils en gros aber vor allem en Detail
und manchmal auch abstrakt.
Sozusagen alles außer Menschen.

Equipment:
Canon EOS 7D
und diverse Objektive

Bildbearbeitung:
Photoshop Elements
Nik Color Efex + Silver Efex

Welche(s) Genre(s) liegt dir am meisten?
Zur Zeit (2012) interessiert mich Architektur im weitesten Sinne am meisten. Das kann sich aber auch durchaus wieder ändern. Ich experimentiere gerne, probiere oft Dinge aus und lasse mich ungerne auf irgendetwas festlegen.

Wieso gerade dieses? Was fasziniert dich daran?
Architektur ist ein Kompromiss zwischen Schönheit und Zweckmässigkeit, mal besser mal schlechter umgesetzt, oft interessant, vor allem im Kontext zur jeweiligen Umgebung. Aber vor allem laufen Gebäude nicht weg.

Wie lange fotografierst du schon?
Die erste Kamera hatte ich bereits vor ca. 40 Jahren in der Hand, zur echten Begeisterung ist die Fotografie für mich aber erst seit ca. 2007 geworden.

Lässt du dich von „alten Meistern" inspirieren, oder versuchst du neue Wege zu entdecken und zu beschreiten?
Sowohl als auch. Wobei ich bei „alten Meistern" die Malerei oder Kunst ganz allgemein mit einschliesse.

Wie bildest du sich auf diesem Gebiet weiter?
Durch Üben, Rumprobieren, Üben, Lesen und Üben. Gerne auch bei gemeinsamen Fototouren mit anderen. Oder bei Workshops mit Profifotografen..

Was ist dein Ziel hinsichtlich der Fotografie?
Ein Vorteil der Fotografie ist, dass es so unendlich viele Möglichkeiten gibt, von denen ich heute vermutlich nur einen Bruchteil überhaupt kenne, geschweige denn beherrsche. Von daher weiss ich noch nicht, wohin mich mein Weg in der Zukunft führen wird.  

Sollte man sich auf ein bestimmtes Genre festlegen und wenn ja, wieso?
Jein. Sich festlegen bedeutet Einschränkung, mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, aber auch Konzentration auf eine Sache, anstatt von Blume zu Blume zu hüpfen. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Was ist das besondere an deinen Fotos?
Das kann ich selbst schwer einschätzen. Aber wenn Freunde und Bekannte mir sagen, sie hätten schon am Vorschaubild erkannt, dass das Bild nur von mir sein kann, freut mich das. Noch mehr natürlich, wenn das Bild tatsächlich von mir ist...

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Die Kurzfassung: „das will ich auch, aber anders"

Beschreibe kurz deine fotografische Entwicklung:
2007 – zum ersten Mal richtig den Zusammenhang zwischen Blende und Zeit verstanden und mich getraut, mir selbst  mehr zu vertrauen als der Programmautomatik
seit 2007 – irgendwo unterwegs vom Knipsen zum Fotografieren

Was hat den größten Einfluss auf deine Entwicklung gehabt?
Ein paar Aussagen mir bekannter Persönlichkeiten:
„Weniger ist mehr"
„Das kann man so machen – muss man aber nicht"
„Näher ran"
„Ein Bild muss glaubwürdig sein, nicht realistisch"
„Misstraue dem Einzelbild"

Bist du der Meinung die Fotografie kann Dinge in der Welt verändern?
Sie verändert mich selbst  und meine Sicht auf viele Dinge. Und vielleicht geschieht das auch bei dem ein oder anderen Betrachter ein klitzekleines Bisschen. Aber insgesamt sollte man weder sich selbst noch das Medium überschätzen.
 
Wie beurteilst du die rasante Entwicklung in der Fotografie?
Erstmal sehe ich keine rasante Entwicklung in der Fotografie, sondern höchstens in der Technik. Und die empfinde ich gleichzeitig als Segen und als Fluch, weil sie zum einen auch dem Laien viel mehr Möglichkeiten bietet, als er sie jemals zuvor hatte und gleichzeitig dazu führt, dass viele zwischen dem An- und Verkauf von technischem Schnickschnack und der Drittelregel gefangen bleiben.

Bitte beschreibe deine Einstellung zur Bildbearbeitung und wie sie von dir eingesetzt wird?
Von „nein, diese Mülltonne stand da, also lasse ich sie auch im Bild" bis zur kompletten Umkomposition und Verfremdung gibt es bei mir so ziemlich alles. Je nach Lust und Laune oder Bildidee.

Mit welcher Kamera fotografierst du am liebsten und warum?
Mit der, die ich dabei habe, wenn ich etwas sehe und festhalten möchte.

Last but not least: Auf welchen Gegenstand, der nichts mit Fotografie zu tun hat, könntest du am wenigsten verzichten?
Mein Kindle. Nichts zu lesen dabeizuhaben ist fast so schlimm wie keine Kamera dabeizuhaben ;-)

 
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